So sexy können Krankenkassen sein

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
So sexy können Krankenkassen sein

YouTube/Besserwerberblog

Krankenkassen sind normalerweise so sexy wie Kniestrümpfe oder Ski-Unterwäsche. Doch die AOK beweist, dass es auch anders geht. Die neue Werbung setzt komplett auf "sex sells".

Je schnöder das Produkt, desto besser die Werbung, würden böse Zungen vielleicht behaupten. Denn Krankenversicherungen sind in der Tat nicht gerade das Produkt, das von Natur aus viel Sexyness ausstrahlt.

Deshalb hat sich die AOK Nordost Hilfe von der Werbeagentur Scholz & Friends geholt. Die hat auf das bewährte Konzept sex sells zurückgegriffen. Der Werbeclip zeigt einen zugegeben nicht unattraktiven jungen Mann, der nackt im Fitnessstudio trainiert.

Durch eine geschickte Kameraführung wird jeder Blick auf seinen Schwanz verhindert. Erst am Ende dürfen die Zuschauer sehen, was der Mann untenrum trägt.

Die Krankenkasse weiß, wann die Patienten trainieren

Weshalb sich der halbnackte Kerl eigentlich so abmüht, wird erst am Ende verraten: Er soll die neue "FitMit AOK"-App bewerben. Damit können Krankenkassenmitglieder Prämien sammeln - beim Joggen, Blutspenden oder einer Vorsorgeuntersuchung.

Was für eine großartige Idee, der Krankenkasse auch noch via App mitzuteilen, wann und wie viel man sich bewegt, werden da einige denken. Wenn der sexy junge Mann nicht komplett vom eigenständigen Denken abgelegt hat.

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