Himmlische Hände

Redaktion Von Redaktion
Himmlische Hände
hidesy/Istockphoto.com

An manchen Tagen merkst du, dass dein Freund total verspannt ist, weil ihn der Stress von Job oder Schule verfolgt. Mit einer schönen Massage kannst du ihn da auf andere Gedanken bringen, denn wenn du willst, kannst du mit den Händen zaubern. Wir sagen dir, wie's geht.

Es gibt Tage, an denen du denkst es ist das Beste, wenn du deinem Freund aus dem Weg gehst. Das sind Tage an denen er viel zu viel Stress hatte, wegen der vielen Arbeit den Kopf gar nicht frei bekommt und auch körperlich total verspannt ist. Das ist dann genau die richtige Gelegenheit um ihn mit den Händen zu verwöhnen. Nicht was du jetzt denkst, sondern in Form einer langen, entspannenden Massage.

Neben der verkrampfungslösenden Wirkung kann eine Massage auch Kopfschmerzen lindern, die von der Verspannung des Muskels zwischen Kopf und Schulter ausgelöst werden.

Doch wie machst du es richtig? Das ist beim Massieren eine wichtige Frage, denn du kannst  auch viel falsch machen. Grundsätzlich solltest du natürlich beachten, die Schmerzgrenze deines Freundes nicht zu überschreiten. Denn Schmerz ist immer ein Warnsignal und durch eine zu starke Massage kannst du seine Beschwerden auch verschlimmern. Damit das nicht passiert, geben wir dir im Folgenden eine kleine Anleitung für den Hausgebrauch.

Die Vorbereitung

Zunächst sollte dein Freund eine bequeme Position finden und sich entspannt hinlegen. Da kaum jemand eine Massageliege zu Hause hat, tut es in unserem Fall auch das Bett. Um ihn auch in eine entspannte Stimmung zu versetzen, kannst du auch ruhige Musik auflegen die leise im Hintergrund läuft. Und deine Knetversuche erleichterst du dir, indem du z.B. Massagelotionen oder Massageöle verwendest.

Die haben durch ein zartes Aroma meist eine zusätzliche entspannende Wirkung. Du selbst solltest natürlich darauf achten, dass deine Hände warm sind (du kannst sie gegebenenfalls durch Reiben erwärmen) und deine Fingernägel sollten sehr kurz geschnitten sein. Sonst kann aus der angenehmen Massage schnell eine Tortour für deinen Freund werden.

Die Rücken- und Nackenmassage

Am Besten beginnst du mit der Stelle, die zumeist am stärksten verspannt ist: die Nackenmuskulator. Mit einem leichten Druck streichst du vom Nacken zu den Schultern bis zum Rücken hinab. Dabei lernst du seinen Körper kennen und verteilst dabei auch das Massageöl gleichmäßig auf ihm. Wenn du am Rücken angekommen bist, wechselst du die Richtung und fängst vorsichtig an, mit leichtem Druck vom unteren Muskelansatz bis hinauf zu den Schultern und zum Hinterkopf zu kneten.

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Extreme Verhärtungen solltest du dabei nicht zu stark drücken, da das zu Verletzungen führen kann. Auf und neben der Wirbelsäule und auch auf die Nieren solltest du keinen Druck ausüben, denn das kann sehr schmerzhaft sein. Es gibt mehrere Techniken die du am Rücken und an den Schultern anwenden kannst. Beim Kneten drückst du vor allem mit dem Handballen auf die verspannten Stellen.

Beim Walken ziehst du den Muskel mit den Fingern gegen den Handballen und versuchst so die Verspannung zu lösen. Während der Massage solltest du auch mit deinem Partner reden um herauszufinden, was für ihn angenehm und was unangenehm ist.

Die Kopf- und Gesichtsmassage

Bei Kopfschmerzen hilft es oftmals neben der entspannenden Nackenmassage auch eine Kopfmassage anzuwenden. Dafür massierst du die Kopfhaut deines Freundes mit den Fingerkuppen in kreisenden Bewegungen, ähnlich wie wenn du dir die Haare shampoonierst.

Insbesondere die Massage der Schläfen wird oft als wohltuend empfunden, aber dabei solltest du wirklich ganz sanft vorgehen, denn diese Stelle ist sehr druckempfindlich. Darum solltest du die Schläfen nur mit leichten Kreisbewegungen behandeln. Bei einer Gesichtsmassage wird zunächst mehrmals hintereinander die Stirn bis zur Schläfe ausgestrichen und dann beginnt man am Kinn und lässt die Hand wieder bis zur Schläfe wandern. Abschließend streicht man nochmals einige Mal von den Wangen aus bis hin zur Schläfe.

Zum Abschluss

Eine Massage solltest du  immer mit einer Ausstreichung beenden. Dafür schüttelst du deine Hände aus und beginnst dann deinen Freund sanft vom Kopf zu den Füßen mit den Fingerkuppen zu streichen. Auch die Arme solltest du dabei nicht vergessen. Danach deckst du deinen Freund warm zu und lässt ihn noch ein wenig in sich ruhen. Ob er sich dann bei dir revanchiert liegt bei ihm ...

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Weitere Quellen: WDR