Welcher Sport die Potenz angreift

Redaktion Von Redaktion
Welcher Sport die Potenz angreift
photomak / 123RF Stock Foto

Die beiden Grundpfeiler der männlichen Potenz sind gesunde Ernährung und Sport. Wer sich in seiner Freizeit reichlich bewegt, der wird auch im Bett keine Probleme haben. Neben dem Rauchen und dem Alkohol lauern jedoch auch in verschiedenen Sportarten Gefahren, die die Manneskraft arg gefährden können.

Zunächst aber noch einmal: Sport ist gut für die Potenz! Sport hilft, sie zu erhalten und kann sogar Männern mit andauernden Problemen im Bett wieder auf die Sprünge helfen. Denn Sport ist gut für die Durchblutung (auch die im Penis), sorgt für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und beugt Potenzgefahren wie Übergewicht und hohem Blutdruck vor. Es gibt also keinen Grund, die Sportschuhe an den Nagel zu hängen, wenn man(n) einige Tipps beachtet.

Potenzkiller: Rad und Reiten

Das Fahrrad gilt als eines der größten Risiken für die Potenz. Das hat nicht nur etwas mit den medizinisch fragwürdigen Methoden des Profi-Radsports zu tun, sondern hat seine Ursache vornehmlich im Sattel. Vor allem mit einem harten Sattel nach mehreren Stunden auf dem Rennrad geht es dem Genitalbereich an den Kragen. Der harte Sitz drückt Gefäße ab, zerstört Zellen und verringert die Sauerstoffzufuhr. Abgerundet wird das Ganze durch die extreme Hitze, die in Hodennähe entsteht - alles in allem keine guten Voraussetzungen für ein wenig Matratzensport hinterher.

Wer dennoch gerne radelt, sollte einen breiten oder sogar kugelförmigen Sattel als Sitzunterlage nehmen und ab und zu in den Wiegetritt wechseln, das entlastet den Genitalbereich und sorgt für etwas Abkühlung. Auch auf dem Motorrad ist ein harter, schmaler Sattel ungeeignet.

Auf dem klassischen Sattel auf dem Rücken eines Pferdes sind Quetschungen und Temperaturen genauso potenzhemmend. Auch wenn einige Jungs auf den Prinzen hoch zu Rosse stehen mögen - saß der Gute zu lange im Sattel wird es wohl nichts mit der Nacht im Schlosszimmer. Aber mit einigen Pausen beim Reitausflug gibt man dem Genitalbereich genügend Zeit, zu regenerieren. Auch ein aufrechter Sitz, bei dem man den Sattelkontakt möglichst gering hält, macht den Reitausflug nicht zum Potenzkiller.

Jogging und Ausdauersport

Der Laufsport stellt einen absoluten Grenzfall dar, gerade hier kommt es auf die richtige Dosierung an, um auch in den Abendstunden noch über die volle Distanz gehen zu können. Denn prinzipiell ist Jogging gut für die Potenz, befördert es doch die Durchblutung im ganzen Körper, zu lange Trainingseinheiten oder Wettkämpfe wie ein Marathon wirken sich jedoch negativ auf die Libido aus. Wer allerdings nach 42 Kilometern noch an Sex denkt, hat zumindest die richtige Einstellung.

Besonders positiv auf die Manneskraft wirken sich kurze Laufeinheiten aus, 30 Minuten Lauftraining pro Tag sind ideal. Auch Intervalltraining (also kurze Sprinteinheiten zwischen den lockeren Passagen) sind gut für die Performance im Bett - und nebenbei auch das effektivste Training. Auch etwas Krafttraining für die Oberschenkel wirkt sich positiv auf die Potenz aus und bringt nebenbei auch noch die Möglichkeit zur "technischen" Steigerung.

Prinzipiell gibt es also nichts besseres als Sport und gesunde Ernährung, um die Manneskraft zu steigern. Und wer die kleinen Schlaglöcher umschifft, wird es auch im Bett mühelos aufs Treppchen schaffen.

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